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Geschichte - Sehenswürdigkeiten - Mahnmale - kleine Wunder.
F60
Die F60 in Lichterfeld in der Lausitz ist eine ehemalige Abraumförderbrücke aus dem Braunkohleabbau und wird oft als „liegender Eiffelturm der Lausitz“ bezeichnet. Mit 502 Metern Länge, 80 Metern Höhe und einem Gewicht von über 11.000 Tonnen ist sie die größte bewegliche Arbeitsmaschine der Welt.
Die gewaltige Stahlkonstruktion diente im Tagebau dazu, die Abraummassen über die Kohleflöze hinweg zu transportieren. Nach dem die Förderung in diesem Braunkohletagebau im Jahr 1992 beendet und die Anlage stillgelegt wurde ist die Förderbrücke ein Industriedenkmal.
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Heute ist die F60 Teil des Besucherbergwerks Lichterfeld und gilt als Symbol für den Strukturwandel in der Lausitz. Besucher können die Brücke begehen, Ausstellungen über den Bergbau besichtigen und von der Plattform aus einen beeindruckenden Blick über das ehemalige Tagebaugebiet genießen – ein einzigartiges Zeugnis der industriellen Vergangenheit der Region.
Der Rostige Nagel ist eine der bekanntesten Landmarken im Lausitzer Seenland. Der 30 Meter hohe Aussichtsturm aus Cortenstahl wurde 2008 im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) Fürst-Pückler-Land er-richtet und steht als Symbol für den Wandel von der Bergbau- zur Erholungslandschaft.
Von der Plattform bietet sich ein weiter Panoramablick über die neu entstandene Seenlandschaft. Umgeben von Wander- und Radwegen, Naturbiotopen und moderner touristischer Infrastruktur, lädt der Turm Besucher dazu ein, den erfolgreichen Struktur-wandel der Lausitz hautnah zu erleben.
Rostiger Nagel
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Biotürme
Die Biotürme in Lauchhammer gehören zu den markantesten Industriedenkmälern der Lausitz. Ursprünglich dienten sie der biologischen Reinigung von Abwässern aus der Kokerei und waren Teil eines innovativen Umweltprojekts der 1950er-Jahre.
Nach der Stilllegung der Industrieanlagen wurden die charakteristischen Türme erhalten und aufwendig saniert. Heute stehen sie als Technikdenkmal und Symbol für den Strukturwandel der Region. Besucher können die Anlage und Ausstellungen zur Industrie-geschichte besuchen und den Kontrast zwischen Natur, Technik und Erinnerungs-kultur entdecken.
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Die Energiefabrik Knappenrode ist ein markantes Industriedenkmal der Lausitz und ein Symbol für den Wandel von der Kohleproduktion zu Kultur und Tourismus. Die Brikettfabrik wurde 1918 errichtet und über Jahrzehnte betrieben, bevor sie stillgelegt und zu einem Industrie- und Technikmuseum umgebaut wurde.
Besucher können historische Maschinen und Produktionsanlagen besichtigen und die Geschichte der Energiegewinnung hautnah erleben. Heute verbindet die Fabrik industrielle Vergangenheit mit Bildungsangeboten und touristischer Nutzung und macht so den Strukturwandel der Region sichtbar.
Energiefabrik Knappenrode
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Die IBA-Terrassen am Ufer des Großräschener Sees, die auf dem Gelände des ehemaligen Tagebaus Meuro errichtet wurden, gelten heute als Vorzeigeprojekt für den erfolgreichen Strukturwandel in der Lausitz. Das Besucher- und Informationszentrum entstand im Rahmen der Internationalen Bauaustellung SEE als Symbol des Wandels vom Bergbauland zur Seenlandschaft.
Das Ensemble besteht aus drei modernen Gebäudewürfeln, die durch Terrassen miteinander verbunden sind. Sie beherbergen Ausstellungen zur Vergangenheit und Zukunft des Braunkohletagebaus und bilden einen idealen Ausgangspunkt für Touren ins Lausitzer Seenland.
IBA-Terrassen
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Der Schaufelradbagger 1473, auch bekannt unter seinem Spitznamen „Blaues Wunder“, wurde im Jahr 1965 gebaut. Mit einer Länge von 171 Metern, einer Höhe von 50 Metern und einem Gewicht von fast 3.900 Tonnen zählt er zu den beeindruckendsten Zeugen der industriellen Geschichte der Lausitz.
Über Jahrzehnte war der Bagger im Tagebau Meuro im Einsatz und prägte die Landschaft und den Arbeitsalltag der Region entscheidend mit. Nach dem Ende seiner aktiven Nutzung wurde er im Jahr 2003 auf spektakuläre Weise an seinen heutigen Standort umgesetzt, was in der Region große Aufmerksamkeit erregte.
Blaues Wunder
Heute gilt das „Blaue Wunder“ als Symbol für die Industriekultur und den strukturellen Wandel in der Lausitz. Es erinnert an die Zeit des Braunkohletagebaus und steht zugleich für den Übergang zu neuen Formen der Nutzung und Identität der Region.
Seit 2019 steht der Schaufelradbagger 1473 unter Denkmalschutz und wird so als bedeutendes technisches Denkmal bewahrt.
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IBA Studierhaus
Das IBA-Studierhaus in Großräschen, direkt neben den IBA-Terrassen, entstand im Rahmen der Internationalen Bauausstellung Fürst-Pückler-Land. Das Gebäude war ursprünglich das Haus des Leiters des Tagebaus und markierte den Beginn des ehemaligen Tagebaugebiets. Heute dient es als Ort für Studien, Workshops und Begegnungen rund um den Strukturwandel in der Lausitz. Es beherbergt ein Archiv zur IBA und zur Bergbau-Folgelandschaft und bietet regelmäßig Vorträge, Workshops und Kulturabende. In Zukunft soll es zu einem Gäste- und Studienhaus für junge Forschende ausgebaut werden.
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